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shakifan

Pies Descalzos volunteer

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shakifan -
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hallo zusammen,

ich habe die suchfunktion verwendet und aber kein passendes thema gefunden (nur patenschaft). ich schliesse ende august meinen mba in den usa ab und wollte bevor ich in den arbeitsalltag einsteige noch ein jahr auszeit nehmen in dem ich mir mehrere dinge vorstellen koennte die ich machen moechte. einen zweiten master hier in europa, ein jahr auf der tennis profitour zu spielen, oder eben etwas soziales. und eine idee waere entwicklungshilfe oder etwas in der art. ich habe nichts in der richtung studiert und keine wirkliche erfahrung in dem gebiet, aber ich habe mir mal ueberlegt wie das so waere ein volunteer bei der pies descalzos foundation zu sein? hat jemand erfahrung oder sich schon dafuer interessiert? denkt ihr das ist eine gute idee? ich denke hilfe kann man immer brauchen und somit auch leute mit verschiedenen ausbildungen und hintergruenden.

ich bin gespannt auf eure antworten!

liebe gruesse,

isa

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Hallo Isa,

ich arbeite im Sommer regelmäßig ehrenamtlich, bislang allerdings für deutsche Organisationen. Nachdem ich etwas Neues wagen möchte, habe ich mir ebenfalls vorgenommen im kommenden Sommer 4 Wochen im Ausland als Volunteer tätig zu werden. Im Augenblock prüfe ich dafür Organisationen und Programme und hab für mich folgende Ziele (örtlich) festgesetzt, die in Frage kämen: Südamerika (finde PD spannend, hab aber auch Connections zu einem Kindergarten in Buenos Aires), Israel (Friedensarbeit in Jerusalem wäre hier ein Ziel) oder Südafrika (hab hier entfernte Connections zu einer Charity in Kapstadt, die sich um AIDS-Kranke kümmert). Südamerika fände ich persönlich gerade besonders spannend, da ich dabei mein Spanisch verbessern könnte. Bin mir aber eben auch unschlüssig inwieweit ich dort arbeiten kann, auch wenn ich die Landessprache nicht fließend beherrsche. Das gehört zu den Dingen, die ich aktuell abkläre. In Südafrika und Israel könnte ich auf der Basis von Englisch arbeiten (wobei Kenntnisse der diversen Landessprachen sicher auch hier von Vorteil wären, aber es funktioniert eben eher auch ohne, als meines Erachtens in Südamerika).

Bin grad -mit der angesprochenen Präferenz- ergebnisoffen, wo ich lande, nur das ich soetwas kommenden Sommer machen werde steht bereits ziemlich fest. Im Augenblick kläre ich auch so ein bisschen mit mir selsbst ab, wieviel Abenteuer ich da will und wieviel Sicherheit. Sehr viel Sicherheitsbedürfnis hieße für mich, dass ich mich z.B. bei der Friedrich-Ebert-Stiftung melde, die ja auch im Ausland aktiv ist (oder ähnliche deutsche Einrichtungen). Etwas wagemutiger wäre diese Kindergarten-Option, wobei diese, da ich dabei einen bestehenden Kontakt meiner ehemaligen Schule nutzen würde, auch sehr viel weniger Ungewissheit beinhalten würde, als die Entscheidung für eine lokale Organisation im Ausland tätig zu werden (wie z.B. PD), mit der ich vorab alles nur übers Internet klären kann. Hab mir da rein zeitlich vorgenommen bis Mitte Februar möglichst ergebnissoffen alle Optionen abzuklären, um dann eine endgültige Entscheidung zu treffen, was sich da für mich richtig anfühlt.

Ich bin schon sehr gespannt, mehr von deinen Überlegungen/Motivationen/Wünschen zu erfahren. :)

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Hallo Ihrs,

ich habe während meines Studiums auch was ehrenamtliches gemacht. Da war ich in Ecuador. Kann ich nur empfehlen. Da ich Geoökologie studiert habe, bin ich in Richtung Ökologie gegangen. Dieses "Praktikum" war von der Arbeit her ganz okay, die Organisation war aber scheisse (Jatun Sacha - ich rate ab, sie machen eher Geld mit den PraktikantInnen). Da ich Spanisch konnte, konnte ich mir die Arbeit aber ganz gut organisieren und habe ein bisschen mehr mitbekommen, und v.a. war ich in der Amazonas-Region und damals das erste mal im Regenwald und es war schon von daher eine wertvolle Erfahrung.

Danach war ich noch einige Male dort und habe über Kontakte dann auch einige andere Organisationen kennengelernt. Ne Weile war ich bei dem Potsdamer Verein "Tierra Unida" aktiv, die auch Projekte in Ecuador haben, im Moment glaube ich nur eins. Dort war ich 2 Wochen, nicht wirklich Arbeit, aber um eine Art Evaluierung mit dem Projektpartner vor Ort zu machen. Wenn man mit den Leuten Kontakt aufnimmt, haben sie vielleicht Ideen, kennen sich allgemein in Lateinamerika gut aus. Link zu Tierra Unida

Über Freunde war ich dann auch mal auf der Insel Muisne und habe dort ein soziales Projekt kennengelernt. Ist schon lange her, habe grade mal gegoogelt, mittlerweile gibt es einen Verein, der auch einen Sitz in Deutschland hat (das ecuadorianische Mädchen, was es aufgebaut hat, kann super Deutsch und hatte Kontakte hierher): Link zu Marango

Grade beim Googeln bin ich noch auf eine weitere Organisation auf Muisne gestossen, auch ein deutscher Verein: http://www.muisne.de/

Was ich aber besonders empfehlen kann, nicht zuletzt weil es sich um ein Stipendium handelt und man sich deshalb den Aufenthalt einigermassen leisten kann, ist das ASA-Programm: ASA

Darauf können sich Studenten bewerben, ich habe das damals gemacht. Es ist nicht ganz einfach ranzukommen, ich brauchte mehrere Anläufe, sie haben mich nie genommen, bis ich ein sogenanntes Eigenprojekt eingereicht habe, das wurde dann in den Projektkatalog aufgenommen, dank meiner Kontakte hatte ich eine Partnerorganisation als Träger gewonnen. Das gute an ASA ist, dass man dabei auch fundierte Seminare über entwicklungspolitische Zusammenhänge und auch Methodenkenntnisse vermittelt bekommt, und es ist nicht zuletzt eine super Community, habe von dort her noch viele Freundschaften und auch Kontakte, was das Berufliche angeht.

Ansonsten gibt es ja auch weltwärts, aber ich glaube, dafür darf man noch nicht studieren, aber ich kenne die genauen Bedingungen nicht, einfach mal gucken: Weltwärts

Eine Freundin von mir bietet - ebenfalls für Ecuador - eine Praktikumsvermittlung an. Sie hat sich dort nach dem Studium im Tourismus-Sektor selbständig gemacht, das mit den Praktika ist ein zweites Standbein. Sie ist super drauf und hat Ahnung und man kann ihr einfach mal schreiben: Pakay Tours

Viel Erfolg bei der Praktikumssuche!

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Da sind ja eine Menge Tipps enthalten. Danke. :) Werd mich nach Silvester mal in Ruhe durch die Links durcharbeiten und mir dazu Gedanken machen.

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hey,

danke auch fuer die tipps und links, werde mir das auch mal in ruhe anschauen.

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Ja, das habe ich mir auch letztens überlegt als ich auf der PD Seite war, aber so richtig den Mumm dafür habe ich im Moment noch nicht, ich habe auch ähnlich wie shakifan keinerlei Erfahrung in sowas, werde mir aber die Tipps und die Links mal genau durchlesen und danke jetzt schon mal :)

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Bitte sehr gern geschehen.

Und sagt Bescheid, wo Ihr dann landet.

Meine Auswahl ist natürlich sehr einseitig, es gibt bestimmt noch viele andere tolle Länder und Regionen.

Ich bin ab 3. Januar für 2einhalb Monate in Dakar (Senegal), mittlerweile über das Volunteering hinaus und richtige Arbeit (hat aber immer noch mit NGOs und sozialen Bewegungen zu tun). Ich bin schon soooo gespannt, denn ich war noch nie in Afrika :verpeilt_freu:

Ich Schluffi habe es noch nicht mal in einen Urlaub nach Marokko oder Ägypten geschafft :lmao:

Edited by Sinitita

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Das klingt spannend. Was wirst du denn in Dakar machen? Und sprichst du Französisch?

Zumindest bei Marokko könnte ich bei Bedarf jederzeit mit Infos aushelfen, da ich 2004 zwei Monate dort war und seither weitere 3-4 Mal.

Und wenn ich mehr weiß über meine Sommerpläne, werde ich darüber berichten, momentan ist ja eigentlich nur klar, dass ich etwas Neues machen werde, nicht was. :D

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Das klingt spannend. Was wirst du denn in Dakar machen? Und sprichst du Französisch?

In Dakar ist doch im Februar das Weltsozialforum, und dafür koordiniere ich im Auftrag einer kirchlichen Organisation einen Workshop zum Thema "Landgrabbing" (also Landnahme - brisantes Thema derzeit, nicht nur für Afrika).

Französisch hatte ich zum Glück in der Schule, und während des Studiums war ich 10 Monate in Frankreich. Trotzdem tu ich mich schon deutlich schwerer als mit Englisch, musste jetzt auch viele Dokumente auf Französisch erstellen, da haben meine grauen Zellen doch oft ziemlich gekocht.

Aber dann bist Du ja auch schon rumgekommen, 2 Monate Marokko ist doch auch nicht schlecht!

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Klingt nach einem äußerst spannenden Arbeitsauftrag, den du da gerade hast! Falls du möchtest, wäre ich sehr interessiert, mehr zu erfahren, was genau du da zum Thema Landnahme machen wirst. :)

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Klingt nach einem äußerst spannenden Arbeitsauftrag, den du da gerade hast! Falls du möchtest, wäre ich sehr interessiert, mehr zu erfahren, was genau du da zum Thema Landnahme machen wirst. :)

Hallo!!! Schöne Grüße aus Dakar, bin jetzt schon 11 Tage hier.

Ist alles ziemlich spannend hier, ich liebe sowieso Konferenzorganisation. Hier ist alles noch mal ein bisschen anders, ab und an Stromausfall (eigtl. täglich) und alles dauert etwas länger.

Im Moment komme ich leider auch gar nicht dazu, mich mit dem Inhalt zu beschäftigen, da ich die ganze Logistik unter Dach und Fach kriegen muß: Dolmetscher, Hotels, Flugtickets, Catering und all so nen Krempel, meine senegalesische Kollegin hatte die ganze Woche nen anderen Job, ich hatte alle Teilnehmer am Hals, die jetzt mit ihren Visa-Problemen und sonst was ankommen. Dabei müßte ich dringend ein Hintergrundpapier verschicken, mit den Rednern ihre Vorträge besprechen und vielleicht auch mal Titel und Arbeitsfragen für die Kleingruppenarbeit festlegen.

Und von Dakar hab ich auch noch nichts gesehen! Aber ich mache nach dem Job noch drei Wochen Urlaub hier...

Später soll es vielleicht einen Blog geben zum Weltsozialforum und diesen Sachen, mal gucken, wie es hinkommt...

In anderen Ländern macht man echt wertvolle Arbeitserfahrungen, finde ich. Man bekommt da so richtig mit, wie die Leute ticken, meist ist es gaaanz anders als in Deutschland.

Ach, und hier denken immer alle, man sei aus Frankreich - bis ich den Mund aufmachen, dann wissen sie nicht so recht und sind verwirrt - denn ich habe einen spanischen Akzent im Französischen, wie jetzt identifiziert wurde, wirklich lustig!

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Klingt chaotisch und stressig und unglaublich spannend! Wenn du Zeit und Lust hast, fände ich es toll, wenn du mehr erzählen würdest, bzw. auch den Link zu dem Blog einstellen würdest, wenn es ihn irgendwann gibt.

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ich habe am 23 dezember an pies descalzos geschrieben bezueglich volunteer aber es kam nie was zurueck. habe an die adresse geschrieben die auf der webpage bezueglich volunteer questions angegeben wurde. mal schauen, eventuell melde ich mich einfach nochmals. eine gute zeit in dakar, sini und lass ruhig mal wieder was von dir hoeren wie's dir so geht.

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ich habe am 23 dezember an pies descalzos geschrieben bezueglich volunteer aber es kam nie was zurueck. habe an die adresse geschrieben die auf der webpage bezueglich volunteer questions angegeben wurde. mal schauen, eventuell melde ich mich einfach nochmals. eine gute zeit in dakar, sini und lass ruhig mal wieder was von dir hoeren wie's dir so geht.

Na das ist ja nicht so doll! Da muß man wohl echt hartnäckig sein.

Zu Dakar muß ich mal gucken - ob es den Blog geben wird. Aber in diesem Post ist es eh offtopic. Wir können uns sonst auch per PM austauschen.

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ich habe am 23 dezember an pies descalzos geschrieben bezueglich volunteer aber es kam nie was zurueck. habe an die adresse geschrieben die auf der webpage bezueglich volunteer questions angegeben wurde. mal schauen, eventuell melde ich mich einfach nochmals. eine gute zeit in dakar, sini und lass ruhig mal wieder was von dir hoeren wie's dir so geht.

Ich habe da für über einem Monat hingeschrieben und keine Antwort bekommen.

Ich glaube da kann man fast nur anrufen....

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Ja, ich hab von denen auch keine Antwort erhalten. Wird offenbar nicht so gut betreut, diese Mailadresse ;) Bin insofern grad dabei mich umzuorientieren.

@Sini: Ach, von mir aus darfst du auch gerne ein Thema dazu eröffnen oder eben in diesem hier dazu schreiben. Dann müssen wir halt ggf. einen anderen Titel ersinnen/erbitten. ;)

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